Qualität im Fokus
Im Fokus: Qualität, Qualitätsverbesserung, -sicherung, -management etc.
Die Sammlung ist derzeit (noch) breit angelegt und offen für alles, was Ihnen und uns lesens- und erfahrenswert erscheint.
Ziele: Qualität in Frage und Antwort. Sicherheit gegenüber den wachsenden Qualitätsansprüchen erhalten. Wissen, was "dran ist und drin ist" in der ehrenamtlichen Erwachsenenbildung. Dies erscheint uns relevant sowohl für Fortbildungsveranstalter(innen) und -organisator(inn)en als auch für Referent(inn)en und Trainer(innen).
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Qualität, allgemeine Infos
- Qualität in der Weiterbildung — Tests und mehr
Bundesministerium für Bildung und Forschung
Auszug: „Der Schutz der Verbraucherinnen und Verbraucher ist auch im Bildungsmarkt notwendig. Die Gr&oumm;ße des Weiterbildungsmarktes erlaubt es nur noch Fachleuten, die Qualität der Angebote zu durchschauen. Das BMBF hat daher eine Initiative für Qualität und Transparenz gestartet. Damit will es gleichzeitig die Kunden von Weiterbildungsangeboten unterstützen und den Anbietern von Qualifizierungsmaßnahmen Hinweise geben, um die Qualität ihrer Angebote zu sichern.” - Qualitätsentwicklung in der Weiterbildung — Effekte, Erfolgsbedingen und Barrieren (PDF, 224 KB)
Artikel von Dieter Gnahs / Helmut Kuwan
Was haben die bisherigen Qualitätsaktivitäten an den Weiterbildungseinrichtungen bewirkt? Die Autoren befassen sich in einer empirischen Studie (QWEB-Studie 2002) mit dieser Frage, deren Antworten in diesem Artikel zusammengefasst sind. „Auf der Basis der Ergebnisse der Studie können bezogen auf ihre Qualitätsentwicklungsaktivitäten sechs verschiedene Typen von Einrichtungen jeweils mit einem Profil idealtypisch charakterisiert werden: (1) „Qualitätsresistente”; (2) „Nachzügler”; (3) „Mitläufer”; (4) „Pflichterfüllte”; (5) „Kundenorientierte” und (6) „kontinuierliche Verbesserer” … „Zu welchem Typ gehören wir?” werden sich hoffentlich bald viele Weiterbildungseinrichtungen fragen. „Falls dann eine wenig schmeichelhafte Einstufung folgt, kann dies Auslöser für eine Intensivierung der Qualitätsanstrengungen sein. So das Fazit der Autoren.” Prädikat: Lesenswert, trotz des Alters der Studie.
Qualität und Ehrenamt
- Maximen als "sanftes" Instrument zur Qualitätssicherung in der ehrenamtlich organisierten Erwachsenenbildung (PDF, 167 KB)
Verf.: Michaela Köhler; Philipp Gonon
in: Report (27) 2004 H. 1
Auszug: „Im Rahmen eines zweijährigen Modellprojektes an der Universität Trier wurde das Ehrenamt am Beispiel der Erwachsenenbildung in ländlichen Regionen untersucht. Fehlende Ressourcen (z.B. Büros und PCs) erschweren die Bildungsarbeit und führen zu einer geringen Transparenz nach außen. Aus- und Fortbildungen sind selten vorhanden, so- dass ehrenamtliche Arbeit weniger professionell verläuft und Reflexionsthemen, wie Qualität, eher implizit verhandelt werden. Das Wissen darüber, wie Veranstaltungen organisiert werden, entsteht im aktuellen Vollzug … Maximen bieten eine Möglichkeit, sich auf Standards und Ziele zu einigen, also Qualitätskriterien relativ flexibel festzulegen. Sie eignen sich für eine ehrenamtliche Organisationsweise, die prinzipiell eher ausgehandelt als festgelegt wird.”
- Ehrenamt — Anregungen und Ideen: Identität, Entwicklung, Qualität (PDF, 420 KB)
Hrsg: Dienst für Soziales Ehrenamt, Dachverband der Sozialverbände Südtirols, Bozen. 2007
Broschürenreihe: Grundbildung und Qualität.
Auszug: „Die Begegnung und Auseinandersetzung mit Menschen, Wissen, Projekten, Ergebnissen sind ebenso wie der Austausch — Informationen, Menschen, Unterlagen — wesentliche Voraussetzungen, um das Bewusstsein für Teilnahme und Aktionsradius erwerben zu können. Aus- und Weiterbildung vertiefen die Auseinandersetzung, fördern Entwicklung und ständige Qualitätskontrolle.”
TIPP: Dritter Teil, S. 19 ff: Qualität des Ehrenamtes. a) Planung b) Kommunikation c) Verantwortung d) Verhaltenskodex.
- Profil und Qualität für die Erwachsenenbildung von morgen (PDF, 420 KB)
Hrsg: Bildungswerk der Diözese Rottenburg-Stuttgart am 19. April 2002 in Stuttgart.
Positionspapier im Rahmen des PROjekts BILDUNG.
Auszug: „Das vorliegende Papier gibt die Ziele an, mit deren Erreichung nach Auffassung des Projektteams das Gesamtprofil gestärkt, die Qualität gesichert und gesteigert, die Fachlichkeit gewährleistet und das Bedingungsgefüge für Ehrenamtliche verbessert wird.
Das Papier richtet sich an die Verbände, die Erwachsenenbildung betreiben. ”
Qualitätsmodelle
- Qualitätsmodelle im Überblick (PDF, 600 KB)
Verf.: Barbara Veltjens
Bonn, 2006
Dokumentreihe: „Die Fakten” des Deutschen Instituts für Erwachsenenbildung
Auszug: „Die tabellarische Zusammenstellung versteht sich als Support für Organisationen der Weiterbildung. Sie ermöglicht einen umfassenden Überblick und gleichzeitig bietet sie eine erste Orientierung und Unterstützung bei der Auswahl eines Qualitätsmanagementmodells.”
- Qualitätsentwicklung — Instrumente, Verfahren, Organisationen (PDF, 5,8 MB)
Verf.: Ilona Munique
Stuttgart, 2006
in: Die Evaluation von Fort- und Weiterbildungsangeboten für Mitarbeiter/innen an Öffentlichen Bibliotheken, S.71-75. Reihe: „WEGA-FlipCharts” Bd. 1.
Auszug: „Tabellarisch sind in aller Kürze die derzeit zur Debatte stehenden und/oder favorisierten Qualitätsentwicklungsinstrumente und -verfahren und die jeweiligen Organisationen genannt. Die Auswahl der genannten Instrumente und Organisationen erfolgte nach den Kriterien: Übertragbarkeit auf bzw. Anwendbarkeit in Non-Profit-Organisationen / Etablierte Instrumente und Organisationen im deutschsprachigen Raum / Anleitung zur Selbstbewertung und Verwendung von Mindeststandards / Operationalisierte und normative Verfahren zu (zum Teil vorgegebenen) Indikatoren und Kennzahlen / Zertifizierungsmöglichkeit.”