Berufsverband Information Bibliothek e.V.


Frühere Kommissionen

Kommission für Bibliothekspolitik: Die Kommission wurde in der Vereinsausschusssitzung am 22.5.2012 in Hamburg aufgelöst.

Kommission für Management und betriebliche Steuerung: Aufgrund des durch die Schließung des dbi bedingten teilweisen Wegfalls der bisherigen Kommissionen und damit einer von den Verbänden neu aufzubauenden Landschaft der Kommissionsarbeit haben BIB und VDB eine gemeinsame Kommission für Management und betriebliche Steuerung eingerichtet.
Die Kommission befasste sich vorwiegend mit der Erarbeitung bzw. Vorstellung von Management-Methoden und Steuerungsinstrumenten und deren Umsetzung in die bibliothekarische Praxis.

Mit Ablauf der 2. Amtsperiode zog sich der BIB im Rahmen seiner Neuausrichtung aus der Kommission zurück. Die Kommission wird beim VDB mit dem Schwerpunkt Management in Wissenschaftlichen Bibliotheken weitergeführt.

Der Vorsitzende war Dr. Dieter Klages, Staats- und Universitätsbibliothek Bremen
Kontakt: klages@suub.uni-bremen.de

Im Zuge der Neuausrichtung des Verbandes wurden drei Kommissionen des BIB zum 1.7.2007 aufgelöst.

Die Kommission für Aus- und Fortbildung war aus der 1965 im VdDB gegründeten Kommission für Ausbildung und Beruf hervorgegangen. Sie hat Studieninhalte beobachtet und bewertet, ist gezielt auf die Belange der Studierenden eingegangen und hat versucht, Hilfestellungen zu bieten. Sie hat Fortbildungskonzepte gesammelt und koordiniert und innerhalb des BIB überregional zur Verfügung gestellt. Dieses Themenspektrum ist von der Kommission für Ausbildung und Berufsbilder übernommen worden.

Die letzte Vorsitzende der Kommission war Prof. Dr. Ute Krauss-Leichert, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg.

Die Kommission Neue Technologien hat sich mit Fragen des EDV-Einsatzes in Bibliotheken beschäftigt und versucht, durch Veranstaltungen, Publikationen und Informationen Hilfestellung zu leisten, indem sie neue Aspekte und Entwicklungen auf diesem Gebiet aufgezeigt hat. Die Kommission entstand aus der 1980 im VdDB eingesetzten Ad-hoc-Kommission zu Rationalisierungsfragen. Dieses Themenspektrum ist zu einem Teil von der Kommission für Fortbildung übernommen worden.

Die letzte Sprecherin der Kommission war Heike Budnitz, Universitätsbibliothek Erfurt.  

Die Kommission zur Information von Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste und Assistenten (KIFA) hat sowohl über den bundesweit anerkannten Beruf der Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste als auch über den Beruf der Bibliotheksassistentinnen und Bibliotheksassistenten informiert. Dazu hat sie wichtige Informationen gesammelt, verwertet und aufbereitet. Die Informationen wurden sowohl den Berufsneueinsteiger/-innen wie auch den ausbildenden Institutionen und den berufsvermittelnden Stellen mittels Veröffentlichungen in Form von Verzeichnissen und Materialien zur Verfügung gestellt. Dieses Themenspektrum ist von der Kommission für Ausbildung und Berufsbilder übernommen worden.

Die letzte Vorsitzende der Kommission war Wiltraut Zick, Oberstufenzentrum Bürowirtschaft und Verwaltung, Berlin

Geschichte der KIFA 
Die Ausbildungsverordnung zum / zur Assistent/in an Bibliotheken trat 1975 in Kraft, ein neuer Beruf war geboren. Zu diesem Zeitpunkt waren bereits in allen Ländern der Bundesrepublik Büchereigehilfen, meist angelernte Kräfte aus den unterschiedlichsten Berufen in der mittleren Funktionsebene in Bibliotheken, tätig. Ihre Aufgabe war es, die Diplombibliothekare/innen bei ihrer Arbeit zu unterstützen und sie von den täglichen Routinetätigkeiten zu entlasten.
Bereits 1983 hatten mehr als 4.500 junge und ältere Menschen ihre Prüfung als Assistent/in an Bibliotheken oder zum/zur Bibliotheksassistent/in abgelegt, entweder als Abschluss an eine Ausbildung oder durch Vorbereitungskurse mit anschließender Externenprüfung.

In fast allen Bundesländern der damaligen Bundesrepublik organisierten sich die Assistenten/innen und gründeten Arbeitsgemeinschaften. Diese verstanden sich als Interessensvertretung der Bibliothekare/innen des mittleren Dienstes und der Assistenten/innen an öffentlichen und wissenschaftlichen Bibliotheken. Sie befassten sich vornehmlich mit berufspolitischen Fragen, besonders der Fort- und Weiterbildung. Außerdem verfolgten sie kritisch die Diskussionen in den anderen bibliothekarischen Verbänden und informierten darüber in ihren Rundbriefen.

Im Rahmen des 1983 in Hannover stattfindenden Bibliothekskongresses trafen sich über hundert Assistenten/innen aus der gesamten Bundesrepublik, um über Ausbildung und Berufsperspektiven zu diskutieren.

Die sich in Gründung befindliche BDB, Bundesvereinigung Deutscher Bibliotheksverbände bot den Assistenten/innen Sitz und Stimme im gemeinsamen Gremium an - sofern sie sich zu einem Bundesverband konstituieren würden. So kam es 1987 während des "77. Deutschen Bibliothekartages" in Augsburg zum Zusammenschluss der damaligen Regionalverbände und zur Entstehung des BBA, Bundesverein der Bibliotheksassistent/innen und anderer Mitarbeiter/innen an Bibliotheken.

Der BBA war mit etwa 600 Mitgliedern der kleinste der vier bibliothekarischen Personalverbände, wurde aber als gleichberechtigtes Mitglied aufgenommen. Von Anfang an unterstützte der BBA die Idee eines gemeinsamen Personalverbandes. Der BBA und der VBB, Verein der Bibliothekare an Öffentlichen Bibliotheken holten sich 1995 dazu die Zustimmung ihrer Mitglieder und bereits 1997 konnten die Fusionspapiere vorgelegt werden.
Durch die neue Satzung wurde aus dem VBB der vba, Verein der Bibliothekare und Assistenten, und der BBA ging im vba auf. Der in der Satzung verankerte Minderheitenschutz garantierte den Assistenten /innen eine eigene Fachgruppe für Assistenten und Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste, die sich 1998 bildete.

Im gleichen Jahr nahm der VdDB, Verein der Diplombibliothekare an Wissenschaftlichen Bibliotheken die Fusionsverhandlungen mit dem vba auf. Auch diese Verhandlungen verliefen erfolgreich, so dass im Jahr 2000 wiederum eine Verschmelzung stattfand. Diesmal zum BIB, Berufsverband Information Bibliothek.

Aus der ehemaligen Fachgruppe entstand nun die KIFA, Kommission zur Information von Fachangestellten für Medien– und Informationsdienste und Assistenten. Selbstverständlich arbeiten auch in anderen Kommissionen (z.B. Kommission für Tarife und Besoldung, Neue Technologien, One Person Librariens (OPL) sowie Aus- und Fortbildung) Fachangestellte und Assistenten/innen mit. 



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