Berufsverband Information Bibliothek e.V.


Herbstsitzung 2017 des BIB-Vereinsausschusses in Reutlingen

Engere Zusammenarbeit mit dem VDB, ein neues Tagungsgefüge für die bibliothekarischen Großveranstaltungen und die bevorstehenden Vorstands- und Herausgeberwahlen: Der Vereinsausschuss hatte auf seiner Herbstsitzung in Reutlingen viel zu besprechen. Foto: Schleh

Der Vereinsausschuss traf sich am 10. und 11. November 2017 in Reutlingen, freitags als Gast in den Räumlichkeiten der ekz und auch beginnend mit einer Hausführung durch die Einkaufszentrale.

Was die BIB-Aktiven mit dem Verein verbinden, haben sie aufgeschrieben. Foto: Schleh

Der Vorstand gab seinen Tätigkeitsbericht ab, ging auf den Stand der Zusammenarbeit mit dem VDB, auf die ins Jahr 2019 geschobene DACHS-Tagung sowie den Buchmesseauftritt des Vereins ein.

Kristina Lippold als neue Geschäftsführerin berichtete über die aktuelle Situation der Geschäftsstelle mit den zwei Großbaustellen von Mitgliedersoftware und Buchhaltungssoftware und die positiven Erfahrungen mit meinBIB, dem neuen Mitgliederkonto.

Beim Blick in die Zukunft standen die 2018 anstehenden Neuwahlen des Bundesvorstandes im Fokus. Von den derzeitigen Vorstandsmitgliedern wird Vesna Steyer nicht wieder kandidieren. Ihre Kandidatur angekündigt haben Ute Engelkenmeyer und Carola Speicher. Auch die BuB-Herausgeber müssen neu gewählt werden. Hier wird Olaf Eigenbrodt erneut kandidieren, Carola Schelle-Wolff dagegen nicht mehr. In Bezug auf unsere Fachzeitschrift BuB wurde von der Redaktion, aus der Herausgebersitzung sowie von BIB-Info berichtet. Besonders positiv und hervorzuheben ist hier die zwanzigprozentige Steigerung der Anzeigenerlöse.

Und natürlich musste auch der Wirtschaftsplan für 2018 diskutiert und beschlossen werden. Dazu gab es zwei Projektanträge der Kommission für Eingruppierung und Besoldung (KEB), zum einen zur Finanzierung der Erstellung der als Gemeinschaftsarbeit von BIB und dbv unter Federführung der KEB geplanten Neuauflage der »Bewertung der Arbeitsvorgänge in Bibliotheken«, zum anderen zur Erhöhung des Kommissionsetats von KEB aufgrund der Notwendigkeit, mehrere Sitzungen im Jahr durchzuführen. Beide Anträge wurden einstimmig gebilligt.

Weitere nicht haushaltswirksame Anträge bezogen sich auf das Fortbildungs-Positionspapier, das in einer neuen, deutlich reduzierten Form erscheinen soll sowie das zukünftige Tagungsgefüge für die bibliothekarischen Großveranstaltungen, das spätestens 2026 greifen soll und Leipzig als Veranstaltungsort des Bibliothekskongresses im dreijährigen Rhythmus nicht mehr als gesetzt ansieht.

In Bezug auf die besprochenen Fusionsauslotungen mit dem VDB wird auf den Bericht von  der gemeinsamen Klausurtagung verwiesen (siehe BuB 12/2017, Seite 714).

Schlussendlich wurde auf die Planungen für den nächsten Bibliothekartag in Berlin eingegangen, bei dem neben traditionellen Slots auf neue Veranstaltungsformen wie »Arenas of Debate« und »Speed-Dating« gesetzt wird und das neue Jahresthema des BIB, »Mit Profis arbeiten: Arbeitsplatz Bibliothek«, ausreichend Berücksichtigung finden wird.

Katrin Lück, Karin Holste-Flinspach

aus: BuB H.1.2018, S. 068



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