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Erklärung des BIB-Vorstandes zur Auswertung von bibliojobs

Mittwoch, 11. Juli 2012

Rubrik: Rund um den Berufsverband

Die Auswertung der bibliojobs-Quellen wird ab dem 16. Juli 2012 exklusiv für Mitglieder angeboten.

Die Umstellung von bibliojobs ist Folge eines Grundsatzbeschlusses des BIB-Vereinsausschusses vom Herbst 2010, die Vorteile der Mitgliedschaft deutlicher herauszustellen. Dazu gehören neben dem Stellenportal bibliojobs unter anderem der Ausbau des „internen“ Mitgliederbereichs auf der Website insgesamt, eine neue Preisstruktur für Fortbildungsangebote und Veranstaltungen (einschließlich der Bibliothekartage) sowie exklusive, also an die Mitgliedschaft gebundene Beratungsdienstleistungen (zum Beispiel in Tariffragen).

Nichts desto trotz möchte der BIB über seine reine Mitgliederorientierung weiterhin sämtlichen (werdenden) Beschäftigten in Bibliotheken ein attraktives Angebot bieten. Daher bleiben weiterhin die Quellen im bibliojobs-Portal up to date, aktuelle Informationen, die auch über Kurzbeiträge hinausgehen, werden über Website und Facebook-Auftritt ebenso kommuniziert wie in BuB. Darüber hinaus stehen von Mitgliedern und Kommissionen des BIB erarbeitete umfangreiche Primärquellen zur Verfügung (unter anderem OPL-Checklisten/-OPL-Adressenpool/-OPL-Mailingliste, DAPS (Datenbank der Ausbildungs- und Praktikumsstellen) und der OPuS-Server).

Für das gesamte Bibliothekswesen – und dies sei nur am Rande erwähnt – organisieren die Aktiven im BIB ehrenamtlich neben den Bibliothekartagen auch andere Fortbildungsveranstaltungen (ca. 150 regionale Qualifizierungsmaßnahmen jährlich) und kleinere Kongresse (Fami-Tage, regionale Bibliothekstage, die Lernende Bibliothek, Chancen- und Impulse-Konferenz mit der ekz, BIB-Symposium Buchmesse Frankfurt, Jahres- und Landesempfänge mit politischen Entscheidungsträgern...) und arbeitet in diversen Gremien (BID, IFLA, EBLIDA) sowie Arbeitsgruppen (Lektorats- und Systematikkooperation) maßgeblich mit.

Dieses Engagement ist ehrenamtlich, kann aber nur durch die professionellen Rahmenbedingungen, die der Verband durch die hauptamtlich besetzte Geschäftsstelle hat, geleistet werden. Neben den dort anfallenden finanziellen Aufwendungen entstehen umfangreiche Reise-, Übernachtungs- sowie Sachkosten (etwa Anmietung von Räumen, Druck, Verpflegung) im Rahmen der oben genannten diversen (nur in Auszügen aufgeführten) Kooperationen. Auch sie müssen aus Mitgliedsbeiträgen refinanziert werden.

Insofern schien dem Vereinsausschuss als entscheidendem Gremium des BIB eine Priorisierung diverser Angebote auf die Mitglieder des Verbandes (auch in Hinblick auf die Mitgliederzahlen) sinnvoll und geboten. Entsprechende Beschlüsse wurden 2010 (Jobbörse, Gebührenstruktur) getroffen und 2011 im Rahmen einzelner Zukunftsforen auf der Mitgliederversammlung positiv mit der Aussage: „Der Mehrwert für Mitglieder im BIB muss deutlicher werden!“ breit gestützt.

Zurück zur Jobbörse – wir stellen uns der Kritik gerne und versuchen, die Diskussion mit einigen FAQs aus den bisherigen Statements aus unserer Sicht zu strukturieren: 

1) Wieso wurde die Jobbörse „weggesperrt“?

Sämtliche in bibliojobs gelistete Quellen werden auch künftig gepflegt, aktualisiert und gegebenenfalls erweitert, was keinen geringen zeitlichen Aufwand bedeutet. Diese umfangreichen Quellenübersichten werden weiterhin frei zugänglich sein. Ausschließlich für den Zugriff auf die Auswertung der Quellen für Stellenausschreibungen ist künftig die BIB-Mitgliedschaft obligatorisch.



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