Vereinsausschuss

Der Vereinsausschuss berät und beschließt über alle wichtigen berufspolitischen Fragen und über alle Vorhaben, mit denen sich der Verein an die Öffentlichkeit wendet, und wirkt mit bei Vorhaben und Planungen des Vorstands.

Der Vereinsausschuss tritt mindestens einmal jährlich zusammen.

BIB-Mitglieder können Anregungen und Anträge für den Vereinsausschuss über ihre Landesgruppenvorstände oder Kommissionen einbringen.

Mitglieder

Stimmberechtigte Mitglieder:

  • alle Vorstandsmitglieder
  • je ein(e) Vertreter(in) jeder Landesgruppe, in der Regel der/die Vorsitzende
  • je ein(e) Vertreter(in) jeder Kommission, in der Regel der/die Vorsitzende
  • der / die Vertreter(in) von Bibliothek International

Nicht stimmberechtigte Mitglieder:

  • ein(e) Bearbeiter(in) des BuB-Vereinsteils
  • der/die Geschäftsführer(in)

Zuständigkeit

Der Vereinsausschuss ist zuständig für

  • die Einberufung und Auflösung von Kommissionen,
  • den Ausschluss von Mitgliedern bei vereinsschädigendem Verhalten.

Der Vereinsausschuss beschliesst über

  • Vorlagen und Berichte, die der Vorstand der Mitgliederversammlung zuzuleiten gedenkt,
  • Vorlagen und Berichte, die der Vorstand und der Vereinsausschuss außerhalb der Beratung der Mitgliederversammlung vorträgt,
  • den jährlich vom Vorstand vorzulegenden Wirtschaftsplan,
  • die Delegierung von Vereinsmitgliedern in Gremien,
  • Ort und Zeitpunkt der Jahrestagung,
  • Einrichtung von Landesgruppen abweichend vom Regelfall nach § 6 Satz 1 und Änderungen hierzu.

Planung: Die nächsten Sitzungen des Vereinsausschusses

  • 30. Oktober - 1. November 2020 (der Tagungs-Ort wird noch festgelegt)

Sitzung des Vereinsausschusses 2020

9. - 11. Januar 2020 in Erlangen - gemeinsame Vereinsausschuss-Sitzung BIB und VDB

Sitzung des Vereinsausschusses 2019

8. - 10. November 2019 in Jena

Vereinsausschuss in Jena

Zur Herbst-Vereinsausschuss-Sitzung trafen sich der Bundesvorstand, Vertreter der Landesgruppen und Kommissionen diesmal vom 8. bis 10. November 2019 in Jena. Nicht vertreten waren Schleswig-Holstein, Brandenburg und Niedersachsen und leider konnte auch die BIB-Geschäftsführerin nicht teilnehmen.

Für die Anwesenden, darunter zahlreiche neue Vorstandsmitglieder aufgrund der vielen Neuwahlrunden, galt es in dem von Petra Kunze in der gastgebenden Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek perfekt organisierten Rahmen eine umfangreiche Tagesordnung zu bewältigen. Etwas Raum gab es dennoch für einen kurzen Rückblick auf  den 9. November 1989, den Tag des Falls der Berliner Mauer, anlässlich des 30. Jahrestages.

Nach dem Abhandeln der Regularien stand zunächst die Kooptierung von Sybille Fröhlich in den Bundesvorstand an, der somit nach dem krankheitsbedingten Ausscheiden von Carola Speicher wieder komplettiert ist. Es folgten die Berichteaus der Reutlinger Geschäftsstelle und vom Bundesvorstand.

Der Bericht des Bundesvorstandes umfasste neben der Erläuterung der Verbandsstrategien, des Arbeitsprogramms bis 2021 mit Schwerpunkten auf der beruflichen Förderung sowie Mitgliederwerbung und -haltungzudem die Vorstellung des auf Ergebnissen der Arbeitsgruppe Kommunikation beruhenden Kommunikationskonzepts des Verbandes durch Ute Engelkenmeier. Auch die Kommissionen und Landesgruppen ergänzten ihre vorliegenden schriftlichen Berichte mit der Darstellung von besonderen Herausforderungen oder Highlights.

Zum Tagesordnungspunkt BuB informierten Bernd Schleh und Dirk Wissen über die derzeitige wirtschaftliche Situation der Zeitschrift, die Nutzung der App und stellten die Planung für die nächsten Hefte vor. Dieser TOP wurde durch einen Kurzbericht zu BIB-Info ergänzt.

Und wie jedes Jahr musste auch der Wirtschaftsplan für das Jahr 2020 besprochen und verabschiedet werden.

Vorgestellt, besprochen undzustimmend abgestimmt wurdenferner ein Schreiben zum Bibliotheksstärkungsgesetz in NRW, die weitere Finanzierung für die Publikation „Arbeitsvorgänge in Bibliotheken“, ein Appell zur regelmäßigen Veranstaltung von FaMI-Tagen in den Landesgruppen sowie u.a. Anträge zu den Themen:

  • Nachhaltigkeit im Personalverband durch beispielsweise mehr Bahnfahren;
  • Instagram, das jetzt nach Revidierung eines Beschlusses aus dem Vorjahr als weiterer Social-Media-Kanal des BIB genutzt werden kann;
  • Einrichtung einer Projektgruppe FaMI 4.0 zur Klärung des weiteren Vorgehens bei dem sich abzeichnenden Neuordnungsverfahren des Berufes.

Diskussionsbedarf lieferte die zunehmende Multiprofessionalität in Bibliotheken, die Quereinsteiger und fachexternen Experten im Bibliotheksbereich sowie die notwendigen Satzungsänderungen und eventuell erforderlichen Anpassungen der Geschäftsordnung des BIB.

Ein Highlight zum Sitzungsende war die Vorstellung der neuen Website durch die Web-Kommission (Jürgen Plieninger),  die ab 2020 in Betrieb gehen soll. Eine Kurzanleitung zur Nutzung wird erstellt (siehe hierzu auch den Bericht von Jürgen Plieninger in dieser Ausgabe).

Zum Schluss der Ausblick auf das Folgejahr: Im Januar 2020 wird die nächste, teilweise mit dem VDB gemeinsam durchgeführte Vereinsausschuss-Sitzung in Erlangen stattfinden. Und in Bezug auf den Bibliothekartag 2020 in Hannover konnte Tom Becker als Mitglied der Programmkommission schon erste Informationen über die Programmstruktur und schon feststehende Programmpunkte geben.

Karin Holste-Flinspach

Aus BuB 72.2020, H. 01, S. 067

Sitzungen des Vereinsausschusses 2018

9. - 11. November 2018 in Bremen

Vereinsausschuss zu Gast in der Hochschulbibliothek Bremen

Dichtes Tagungsprogramm: VA diskutiert über Kommunikationskonzept, Mitgliedergewinnung und Wirtschaftsplan / 2019 gemeinsame Sitzung mit VDB geplant

Im November 2018 traf sich der Vereinsausschuss zu seiner Herbstsitzung in Bremen. Anwesend waren neben Bundesvorstand, Geschäftsführerin, den Kommissionsvorsitzenden und Vertretern fast aller Landesgruppen mit Ausnahme Hamburgs, Baden-Württembergs, Hessens und Brandenburgs auch die BuBRedaktion,
BI-International sowie die New Professionals. Die Sitzungsleitung lag bei Sylvia Gladrow. Es galt eine umfangreiche Tagesordnung zu bewältigen mit Detailklärungen, die sich bis in den späten Abend zogen.

Seitens des Bundesvorstandes, der einzelnen Gremien und der Geschäftsstelle wurde über Arbeitsvorhaben und Schwerpunkte berichtet. Ersterer stellte auch den Stand der Gespräche mit dem VDB dar, informierte über den Planungsstand zum Bibliothekskongress in Leipzig und ging auf die Zusammenarbeit mit den Buchmessen in Leipzig und Frankfurt ein.  inhaltliche Schwerpunkte der Sitzung bildeten die Verbandskommunikation, Satzungsänderungen und der Wirtschaftsplan. Aufbauend auf einem vorangegangenen Auftakt-Workshop in der Reutlinger Geschäftsstelle setzen sich die Anwesenden in Bremen mit Mailinglisten, Newslettern und möglichen Informationskanälen für neue BIB-Aktive auseinander. Die detaillierte Erarbeitung eines BIB-Kommunikationskonzepts wird in kleinerer Gruppe fortgesetzt.

Satzungsänderungen
Nach ausführlicher Diskussion wurden Satzungsänderungen bezogen auf die Beitragsklassen mit dem Zweck der leichteren Gewinnung des Berufsnachwuchses, über die Mitgliedschaft im Verband und in Bezug auf die Kommissionen, insbesondere über deren Einrichtung und Wahlmodi, beschlossen. Nicht fehlen durften die Themen Mitgliedergewinnung und -haltung sowie generell ein Blick auf die durch die demografische Entwicklung zunehmend schwieriger werdende Personalgewinnung/Stellenbesetzung in Bibliotheken. Hierzu war auch Lucia Werder (Stadtbibliothek Bremen) als Gast eingeladen, um aus der BID-AG Personalgewinnung zu berichten, der sie in der Funktion als ekz-Beirätin angehört. Deutlich wurde, dass die auf Anregung des Bundesvorstandes des dbv eingesetzte Arbeitsgruppe verbandsübergreifend ihre Aufgabe in der Zurverfügungstellung von Materialien für
bestehende Ausbildungs- und Studienformen sieht und keine eigene Kampagne geplant ist. Einigkeit bestand in der dadurch angeregten Diskussion, dass es erforderlich scheint, am Image und an der Außendarstellung der Berufe zu arbeiten, zum Beispiel durch gemeinsame Aktionen verschiedener Bibliotheken innerhalb eines Ortes, aber auch durch geeignetes Infomaterial sowie allgemein durch das Aufzeigen von Werbemöglichkeiten für Ausbildungsbetriebe. Einstimmig verabschiedet wurde der Wirtschaftsplan nach ausführlicher Aussprache, für den etliche Anträge vorlagen, unter anderem zur Einstellung von Finanzmitteln zur Erstellung der Publikation "Arbeitsvorgänge in Öffentlichen Bibliotheken" sowie für Web-Relaunch, Software und IT-Dienstleistungen.

BIB mit neuem Schwerpunktthema
Und last but not least wurde die seit einiger Zeit übliche Praxis der Benennung von Jahresthemen einvernehmlich durch eine Fortführung des jetzigen Jahresthemas "Mit Profis arbeiten" als Schwerpunktthema ersetzt. im Jahr 2019 wird die Vereinsausschuss- Sitzung teilweise gemeinsam mit dem VDB durchgeführt.
Karin Holste-Flinspach

Aus: BuB 70.2018, H. 12, S. 725

2. - 4. März 2018 in Berlin

Zu ihrer Frühjahrssitzung trafen sich die Mitglieder des Vereinsausschusses vom 2. bis 4. März 2018 in Berlin in der Humboldt-Bibliothek.

Zeitlich schloss sich die Sitzung direkt an den Bibliothekspolitischen Bundeskongress an, über dessen Verlauf und Inhalte (unter anderem Sonntagsöffnung in Öffentlichen Bibliotheken) informiert und diskutiert wurde.

Neben weiteren üblichen Regularien und den Berichten aus den Landesgruppen und Kommissionen standen Informationen zum Berliner Bibliothekartag und dessen Planung im Vordergrund. Parallel zu dem mit 395 angenommenen Abstracts umfangreichen Tagungsprogramm gilt es, den BIB-Stand, die Mitgliederversammlung vorzubereiten, die hier geplanten Kommissionsforen, die Sitzungsleitung und Wahlhelfer festzulegen. Im Focus der Versammlung dürfte 2018 die Wahl des Bundesvorstandes und der BuB-Herausgeber stehen. Von den mit Vita bereits im BuB-Doppelheft 2/3 dieses Jahres vorgestellten bislang kein Amt bekleidenden Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich Ute Engelkenmeier und Klaus-Ulrich Werner dem Gremium persönlich vor.

Zur Vorbereitung der Mitgliederversammlung lagen dem Vereinsausschuss vier Anträge vor, die alle angenommen wurden:

  1. Der VDB soll auf der BIB-Mitgliederversammlung sowohl den Verband als auch die Zeitschrift o-bib vorstellen.
  2. Für den VDB wird eine Einladung zur Blauen Stunde ausgesprochen.
  3. Ausgehend von der von diversen Stellen eingeforderten Aktualisierung der FaMI-Ausbildungsordnung (zuletzt Umfrage des dbv-Landesverbandes Baden-Württemberg im Sommer 2017) soll eine bundesweite empirische Studie, voraussichtlich unter Federführung und an der TH Köln, professionell durchgeführt werden. Für die Befragung nicht nur von BIB-Mitgliedern, sondern auch Ausbildungsstellen, Berufsbildungsausschüssen und Zuständigen Stellen soll ein entsprechender Etatansatz bereitgestellt werden.
  4. Die Webkommission plädiert für die Einrichtung einer BIB-Cloud als Arbeitsinstrument, um ein gemeinsames Arbeiten noch besser zu ermöglichen.

Der Bundesvorstand gab seinen Tätigkeitsbericht ab, ging auf den Stand einer möglichen zukünftigen Zusammenarbeit mit VDB und dbv ein. Kristina Lippold informierte aus der Geschäftsstelle, auch über personelle Veränderungen und die mit circa 20?000 Buchungen pro Jahr umfängliche Buchhaltung. Hinweise wurden zum Thema Fortbildungsverwaltung für den korrekten Ablauf und die Einhaltung notwendiger Vereinheitlichungen gegeben.

Auch ein etwas trocken wirkendes, aber dennoch wichtiges Thema, die Satzung des BIB und hier notwendige Änderungen, wurden vertieft. Auf dem Bibliothekartag 2020 in Hannover soll eine neue Satzung verabschiedet werden, die Unklarheiten der jetzigen Fassung beseitigt, insgesamt zeitgemäßer formuliert wird und den Vereinszweck besser darstellt.

Nicht fehlen durfte auch ein Tagungsordnungspunkt zu BuB, in dessen Rahmen auch kurz über BIB-Info berichtet wurde: Bei der Zeitschrift steht vieles unter der Überschrift der Digitalisierung, so hatte die Website über 700 Zugriffe täglich im letzten Jahr, bei der App gibt es eine (allerdings zögerliche) Steigerung der Nutzerzahlen. Die Anzeigenerlöse sind zufriedenstellend.

Aus dem Kreise des Vereinsausschusses wurde eine Retrodigitalisierung alter BuB-Hefte möglichst mit einer Artikelerschließung angeregt.

Die (voraussichtlichen) Themenschwerpunkte der Hefte des laufenden BuB-Jahrgangs wurden dargestellt, darunter auch als (internes) Highlight das Schwerpunktheft im Monat November zum 70.Geburtstag von BuB. Dieses Jubiläum wird zudem auf dem Bibliothekartag aufgegriffen.

Abschließend noch die Information, dass federführend von der Kommission für Eingruppierung und Besoldung mit der Neubearbeitung der Publikation "Arbeitsvorgange in öffentlichen Bibliotheken" begonnen wurde.

Und zu guter Letzt, bei der zweieinhalb Tage dauernden intensiven Ausschussrunde im winterlich-kalten Berlin wurde auch das Jahresthema für 2019/2020 gefunden: Open - Offener - Bibliothek.

Karin Holste-Flinspach
Bearbeiterin von BIB-Info sowie Kommission Ausbildung und Berufsbilder (KAuB).

Aus: BuB 70 (2018), H. 4, S. 219