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21 gute Gründe für gute Bibliotheken

Freitag, 17. April 2009

Rubrik: Aus der Bibliothekswelt

BID-Imagebroschüre "21 gute Gründe für gute Bibliotheken" ist erschienen: Grundlagenpapier für politische Diskussion und Lobbyarbeit.

Die Image-Broschüre „21 gute Gründe für gute Bibliotheken“ (Links führen auf die Seite von BID) mit Einleger „Grundlagen für gute Bibliotheken – Leitlinien für Entscheider“ ist jetzt erschienen und wird durch die bibliothekarischen Verbände an ihre Mitglieder versandt. Zudem wird sie direkt an rund 3.000 kommunale Entscheidungsträger versandt. Die Imagebroschüre will bei politischen und anderen Entscheidern für Bibliotheken und ihre Dienstleistungen werben.

Die Broschüre ist optisch und textlich so gestaltet, dass sie über ihre Farbigkeit und journalistisch lockere Ansprache verstaubten Bibliotheks-Bildern ein frisches und überraschendes Image entgegensetzt. Für die politische Diskussion mit lokalen oder regionalen Entscheidungsträgern dient der Einleger „Grundlagen für gute Bibliotheken – Leitlinien für Entscheider“. Darin enthalten sind Argumentationslinien zu Themen, die – auch in Folge der Enquête-Kommission Kultur des Deutschen Bundestages – zur Zeit auf der politischer Tagesordnung stehen. Diese Broschüre behandelt die Themen „Leistungs- und Qualitätsindikatoren“ für Öffentliche Bibliotheken bzw. für Hochschulbibliotheken und „Bibliotheksgesetz“; sie bildet die fachliche Grundlage für die politische Diskussion und unterstützt die Lobbyarbeit auf allen Ebenen.

Den Parlamentarischen Abend, der am 19. März 2009 in der Berliner Staatsbibliothek unter dem Motto "Ein Abend für gute Bibliotheken" stattfand, nutzten die Verfasserinnen und Verfasser der Broschüre, um einer Reihe interessierter Bundestagsabgeordneter und Gästen aus dem politischen Umfeld, die Qualitäts- und Leistungsindikatoren sowie die notwendigen politischen Rahmenbedingungen für gute Bibliotheksarbeit zu präsentieren.

Stephan Eisel (CDU) lobte das hohe fachliche Niveau und die Professionalität der Präsentation. Siegmund Ehrmann (SPD) unterstützte die strategische Ausrichtung des BID-Papiers, die kommunalen Bibliotheken als Pflichtaufgabe in das Bildungssystem einzubinden, die Chancen für ein Bundesrahmengesetz zur Förderung der kulturellen Bildung beurteilte er allerdings als zur Zeit wenig aussichtsreich. Undine Kurth (B90/Grüne) zeigte sich erfreut, dass die Handlungsempfehlungen der Enquete-Kommission so rasch und konkret aufgegriffen wurden. Beim anschließenden lockeren Gespräch forderten alle anwesenden Politiker die Bibliothekare auf, ihre politische Lobbyarbeit zu verstärken.

Konzept und Inhalt wurden erarbeitet von: Gabriele Beger (dbv/DGI), Ulrich Hohoff (VDB),Hella Klauser (dbv/knb), Barbara Lison (BID), Jürgen Lorenzen (dbv), Cornelia Vonhof (BIB), Ulla Wimmer (dbv/knb)

BIB-Mitglieder können die Broschüre in der Geschäftsstelle anfordern. Größere Mengen für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit können bei der Geschäftsstelle des des Dachverbands BID angefordert werden:

BID
Straße des 17. Juni 114
10623 Berlin

Telefon: +49 30 644 98 99-20
E-Mail: bid@bideutschland.de

 



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